1867 - Zur Geschichte der Kirche (Aussern)

Am 22.10. wurde in Odense (nach Kopenhagen u. Fredericia) die 3. Missionsstation in Dänemark errichtet. Die Gemeinde bestand damals aus 12 Erwachsenen und 7 Kindern.

1869 - Das Grundstück

Das Grundstück, das einst dem letzten katholischen Bischof in Odense (Jens Anders Beldenak) gehörte, wurde von den Katholiken erworben.

1870 - "Sct. Maria Kirche"

Am 33.5. wurde in den alten Gebäuden, die auf dem Grund standen, eine erste „Sct. Maria Kirche" geweiht and notdürftig eingerichtet. Sie konnte knapp 200 Personen fassen.

1899 - Redemptoristen aus Österreich

Redemptoristen aus Österreich übernahmen die Seelsorge. Vor allem in ihrer Heimat, aber auch in anderen Ländern sammelten sie Geld für den Bau einer neuen Kirche.

1906 - Grundsteinlegung

Am 21.10. Grundsteinlegung der neuen "Sct. Albani Kirche".

1908 - Bischof Johannes v. Euch

Am 25.10. weihte Bischof Johannes v. Euch die Kirche. Wie die mittelalterliche Holzkirche, in der König Knud 1086 ermordet wurde, ist sie Unserer Lieben Frau und dem hl. Alban , aber dann auch dem hl. König Knud geweiht.
Hauptfest: Aufnahme Mariens in den Himmel (16.8.)

Beschreibung der Kirche

Die Kirche ist im frühgotischen Stil erbaut, doch ist das Portal romanisch. Der Turm ist 54 m hoch. Die Holzschnitzarbeiten kommen aus Südtirol,
die Glasmalereien und die 4 Kirchenglocken aus Deutschland.

Das Eingangsportal

Über dem Portal steht eine Statue des hl. Knud; seitlich Granitreliefs mit St. Alban (links) und St. Karl dem Guten, dem Sohn Knuds (rechts). Die Holzschnitzereien an der Tür (von C. Rasmussen, Odense) zeigen (oben): St. Bonifatius, den Apostel Deutschlands, der die Donaureiche fällt, und sein Martyrium; (unten) St. Ansgar kommt nach Dänemark ‑ und Martyrertod des hl. Knud.

Das Altarbild (Innen)

Krönung Mariens im Himmel; ‑ (ganz ohen) der Erzengel Michael mit der Waage des Gerichtes; (darunter) die Apostel Petrus (links) and Paulus (rechts). Die grossen Figuren: (links) Sct. Alban († 302), (rechts) Sct. Knud (†1086). Zu beiden Seiten des Tabernakels die 4 Evangelisten.

Sct. Knuds Kapelle

Die Glasmalereien zeigen den hl. König Knud, seine letzte Kommunion und seinen Tod. In der Kapelle steht der Taufbrunnen mit der Inschrift: "Docete omnes gentes baptizantes eos" ("Lehrt alle Völker und tauft sie"). Daneben eine Statue des hl. Josef mit Kind, and eine Pietá.

Das Marienbild

‑gemalt von Birgitte West (1901-1979) ‑, ist die "Mutter von der Immerwährenden Hilfe", die Kopie einer Ikone aus Kreta, die im 16.Jh. nach Rom kam. Das Gnadenbild wurde 1866 den Redemptoristen übergeben und befindet sich jetzt in der Ordenskirche Sant' Alfonso in Rom.

Die Kanzel

mit Darstellungen der 4 großen lateinischen Kirchenlehrer: Ambrosius, Gregor, Hieronymus and Augustinus. An der Treppe Moses mit den Gesetzestafeln.

Die Statuen

beim Eingang (über den Beichtstühlen) eine Herz‑Jesu‑Statue;
auf den Pfeilern, (v Eingang aus rechts) der hl. Klemens Maria Hofbauer, der Apostel von Warschau und Wien (†1820), sowie die Marienstatue aus der ersten Kirche;
(vom Eingang aus links) der hl. Alfonsus von Liguori, Kirchenlehrer und Gründer des Redemptoristenordens (†1787), und die hl. Hedwig, die Patronin der Schwestern in Dalum (†1243).

Die Orgel

Mit 19 Registern ‑ 1920 gebaut von dekirkenr Firma Rieger (Schlesien)